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Entwicklung der Kolpingsfamilie
Steinheim
Am
29. Juli 1889 gründete Pfarrer Goebel mit 40 Handwerksgesellen den Steinheimer
Gesellenverein. Im Sinne Adolph Kolpings sollte er die berufliche Wanderschaft fördern
und die religiöse und berufliche Weiterbildung
ermöglichen. Der junge Verein kam schnell zur Blüte und sicherte sich einen
Platz in der Öffentlichkeit.
Im Jahre 1933 wurde offiziell der Name "Kolpingsfamilie" eingeführt. Vielfältig war das
Leben in der Steinheimer Kolpingsfamilie, die durch ihre Feste, ihre zahlreichen
Theateraufführungen, aber auch durch ihre Bildungsarbeit im Leben der
Emmerstadt ein unübersehbarer Faktor war und ist.
Durch Häuserabrisse und Papiersammlungen wurden in den 60er Jahren ca. 100.000
DM aufgebracht, um den Neubau eines Jugendheimes finanziell zu unterstützen.
Das Haus konnte 1968 eingeweiht werden.
33 Jahre führte die Kolpingsfamilie
Papiersammlungen durch und leistete somit einen Beitrag für die Umwelt. Großes
Engagement und Ehrenamtlichkeit
fanden ihr Ende durch die blauen Tonnen der Müllabfuhr. Der allergrößte Teil
der Erlöse ist für soziale Zwecke, aber auch für Steinheimer Einrichtungen
weitergegeben worden.
Als 1981
in Polen die Versorgung der Bevölkerung zusammenbrach, startete die
Kolpingsfamilie mit dem damaligen Präses Romanski als Verbindungsglied und mit
Unterstützung der gesamten Bevölkerung
eine beispiellose Hilfsaktion. Ca.
100 t Hilfsgüter wurden in zahlreichen Transporten nach Allenstein gebracht, wo
das Priesterseminar als Verteilerstelle fungierte.
Für viele Jahre
war das "Gänseköppen" das große Sommerfest der Kolpingsfamilie. Unvergesslich
bleibt die Festwoche zum 100- jährigen Jubiläum, welches 1989 groß gefeiert
wurde. Beeindruckende Höhepunkte
waren die einwöchige Pilgerreise im Jahre 1991 nach Rom, als Adolph Kolping
durch Papst Johannes Paul II. selig gesprochen wurde, und die Teilnahme an den
Kolpingtagen in Köln, im Jahre 2000.
Ziele
und Programm
Mit
ihrem Programm versucht die Kolpingsfamilie Steinheim alle Bevölkerungsschichten
anzusprechen. Die
Veranstaltungen sind offen für alle Bürger. Vorträge zu religiösen,
gesellschaftlichen und politischen
Themen wechseln mit geselligen Abenden, Festen und Ausflügen ab. So finden im
Jahr rund 15 Bildungsveranstaltungen statt, wie Besichtigungen, religiöse und
politische Veranstaltungen, Arztvorträge,
Probleme der Umwelt, u.v.a.
aktuelle Themen.
Zum
festen Bestandteil gehören u.a.: Kolpinggedenktag,
Josefstag, Generalversammlung, Wirbelsäulenschonende Gymnastik,
Familienkreuzweg, Rosenkranz- und Maiandacht. Auch die Gemütlichkeit kommt
nicht zu kurz: Seit Jahrzehnten findet der Kolping-Karneval mit Büttenprogramm
statt. Neben Ausflugsfahrten, Feuerzangenbowle, Käseabend, Fahrt zur Freilichtbühne
Bökendorf und Wanderungen erfreuen sich die Wochenendfahrten mit dem Bus großer
Beliebtheit. Bei all den Aktivitäten
ist die Teilnahme und Hilfe gerade der Frauen, deren Mitgliedschaft in Steinheim
seit 1982 möglich ist, nicht
mehr wegzudenken.
Die
Aktivitäten der Steinheimer Kolpingsfamilie werden bestimmt durch die Gedanken
Adolph Kolpings:
„Die
Rettung des Menschengeschlechtes fängt
bei
der Familie an.“
„Wer die Jugend für sich hat, dem gehört
die Zukunft.“
Für
Familien mit Kindern wird ein spezielles Programm angeboten. Es finden
zahlreiche Veranstaltungen wie Wanderungen, Biwakabend, Tagesausflüge,
Eislaufen, Fahrradtouren, Kanufahrt, Teilnahme am Rosenmontagszug,
Silvesterfeier u.a. statt. Zweimal jährlich werden Familienmessen aktiv
mitgestaltet.
Seit
1984 wurden fast jährlich mehrtägige Familienfahrten durchgeführt, deren
Ziele die verschiedensten Kolping-ferienstätten waren und auch noch sind.
Besonders das Zeltlager
der Kolpingjugend ist in jedem Jahr ein tolles Erlebnis für die Teilnehmer. Außerdem
erfreuen sich die Tannenbaumholaktion, das Osterfeuer und die
Bildungswochenenden großer
Beliebtheit.
Viele Kinder treffen sich wöchentlich, um in
Gruppen Freizeit und Gemeinschaft zu erleben. Es bestehen zahlreiche
Jugendgruppen, die zusammen mit den Messdienern geführt werden. Die Aufnahme
von Kindern ist in jedem Alter möglich.
Ansprechpartner für
die Jugend- und Kinderarbeit sind:
Simon
Meier,
Ruf:
0160 5811138
Sabrina
Bartkowiak, Ruf: 05233 6953
Die
Kolpingsfamilie Steinheim ist eine Gemeinschaft, in der Menschen aus allen
Altersgruppen partnerschaftlich und familienhaft miteinander umgehen. Die
Kolpingsfamilie ist keine geschlossene Gesellschaft, die von neuen Leuten nichts
wissen will. Sie bietet daher Gesprächsmöglichkeiten,
geselliges Miteinander, gemeinsame Ferien u.v.m.
Die
Kolpingsfamilie möchte eine Gemeinschaft sein, wo sich jeder wohlfühlen kann.
Ankündigungen
zum Programm werden in den Tageszeitungen, im Steinheimer Anzeiger, im
Pfarrbrief, im Internet und in den Schaukästen bekannt gegeben.
Seit
1991 erscheint ca. alle sieben Wochen das Informationsblatt "Kolping
aktuell", welches in einer Auflage von 400 Exemplaren gedruckt wird und an
alle Mitglieder, Förderer und Interessenten verteilt wird.
Im
Oktober 2000
entstand die erste Homepage. Ab Mitte September 2003 ist die Kolpingsfamilie unter
neuer Adresse www.kolping-steinheim.de
im Internet vertreten. Ein Besuch der Webseiten lohnt
sich.
Kontaktadressen
der Kolpingsfamilie Steinheim sind:
Leitungsteam:
Hildegard
Bartkowiak,
Schulstr. 6,
Ruf:
05233 6953
Michael Rüsenberg,
Fr. Ottomeyer Str. 2, Ruf: 05233 998858
Manfred Söltl,
Hospitalstr.
54, Ruf:
05233 93711
Geschäftsführer:
Werner Günter,
Rochusstr. 14,
Ruf:
05233 7900
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